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Dienstag, 24. Januar 2012

Mal (virtuell) vorbei gucken

Vor ein paar Monaten haben die freundlichen Leute von google-streetview die Daten von Belgien online gestellt, was bedeutet, dass Ihr alle, die Ihr noch nie hier gewesen seit, ganz einfach mal einen Blick in's schöne Gent werfen könnt. Guckt Euch mal auf dem Sint Baafsplein oder bei mir am Büro oder bei mir zu Hause um. Viele schöne Dinge gibt es da zu entdecken, also seit nicht scheu und guckt mal vorbei :-)



P.S.: Wer genau hinguckt wird sehen, dass das kleine Streetview-Männchen eine Pommes-Tüte in der Hand hält als kleine Geste Richtung Belgien.

Donnerstag, 16. Juni 2011

frühe Vögel



7:00 Uhr morgens ist keine gute Zeit um an einem Sonntag oder Feiertag aufzustehen, wenn man allerdings ein paar frühe Vögel zu Gast hat, dann muss man seinen Tagesrhythmus schon mal an die Gäste anpassen; aber ich greife vor, wovon reden wir hier eingentlich?

Nach fast zwei Jahren hier in Belgien hat es mein großes Schwesterherz geschafft, ein freies Wochenende zu finden und mir einen Besuch abzustatten. Pfingsten bietet sich für solche Besuche ja an, da man einen freien Tag für lau bekommt und auch die Kinder nicht zur Schule müssen. So begab es sich, dass die Familie W. aus E. bei H. bei mir hier in Gent zu Besuch war. Am Samstag Mittag waren sie hier, was bemerkenswert ist, denn wenn man gegen Mittag hier sein will, muss man richtig früh aufstehen und losfahren - aber was tut man nicht alles, für ein Wochenende in Flandern? Ich war natürlich nicht faul und hatte meine Wohnung schon so weit hergerichtet, dass die beiden jüngsten Herren der Familie hier mit mir eine Super-Männer-WG gründen konnten. Die Eltern waren vorsichtshalber im Hotel untergebracht, denn eine richtige Männer-WG, kann ja keine Erziehungsberechtigten enthalten...



Nach einer Kaffee-Pause auf meiner Dach-Terrasse, dem erfolgreichem Einchecken der Eltern im Hotel und einem Besuch im Delhaize (Supermarkt, für alle, die noch nie hier waren), haben wir uns dann mal in die Innenstadt von Gent gewagt, wo Pommes als Nationalgericht unser erstes Ziel waren. Als nächstes Ziel war eingentlich die Burg Gravensteen angedacht, aber da es schon zu spät waren, haben wir stattdessen die St. Baafs-Kathedrale besichtigt, die erstaunlicherweise auch bei meinen WG-Genossen gut angekommen ist. Jeder weiß ja, dass man mindestens eine Kirche besichtigen muss, und diese sollte man echt mal gesehen haben, wenn man hier ist.

Der Sonntag begann dann mit einem Frühstück zu einer Zeit, die meines Wissens gegen die Genfer-Konvention verstösst, nämlich 7:00 Uhr und wurde mit der ein oder anderen Minute vor der Playstation mit FIFA 11 bis zur Ankunft der Erziehungsberechtigten komplettiert. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich meine Wohnung dem Zustand eines Handgrananten-Übungsplatzes angenähert, was bei einer Männer-WG vermutlich unvermeidbar ist. Nach dem Eintreffen der Eltern, stand dann also Brüssel auf der Tagesordnung, wir haben die alle wichtigen Dinge gesehen, vom Atomium, über den Groten Markt, das Manneken Pis und das Europaparlament, war alles dabei. Lustigerweise kamen die normalen Kommentare über Brüsseler Sehenswürdigkeiten: Am Atomium: "Das hatte ich mir viel kleiner vorgestellt." und am Manneken Pis: "Das hatte ich mir viel größer vorgestellt."




Montag war dann der letzte Tag der Familie aus E. bei H. bei mir, an welchem wir dann den Besuch in der Burg und auch eine Bootstour durch Gent gemacht haben. Die Tatsache, dass in den Kanälen von Gent wilde Schildkröten leben, gibt mir Hoffnung, was die Wasserqualität hier angeht, es war aber auch sonst wirklich nett, bis auf dass sich das Wetter leider von seiner flämischen Seite (auch bekannt als Regen) zeigen musste.



Ich kann sagen, mir hat das Wochenende gefallen und an den Fotos kann man mit Sicherheit erkennen, dass es meine Gästen genauso ging. Ich werde jetzt den Rest meines Schlafdefizites aufholen und hoffe ihr bleibt mir gewogen!

Montag, 28. Juni 2010

So ein Jahr....


... geht erstaunlich schnell vorbei. Die älteren unter Euch werden sich noch erinnern, vor genau einem Jahr hat mein Abenteuer hier in Flandern begonnen. Das sollte ich wirklich mal zum Anlass nehmen und Euch mal wieder mit ein paar Blogposts zu unterhalten.

Vergessen habe Ich Euch natürlich nicht, aber ich finde manchmal nicht die Muße mich hier zu verewigen. Das soll sich wieder ändern, denn passend zum "Jubiläum" bekomme ich hier in Gent Besuch, was natürlich auch hier für Euch alle verewigt werden muss. Das Ehepaar W. aus Oe. kommt zu einem verlängertem Wochenende in die Hauptstadt von Oost-Vlaanderen. Hoffentlich bleibt das Wetter während ihres Besuches so sonnig, wie es im Moment ist, wir hoffen mal darauf!

Mittwoch, 3. März 2010

Volles Programm

Daniel hat ja Recht, wenn er fragt, ob das Blog noch lebt und ich muss zugeben, dass ich Euch hier in letzter Zeit etwas vernachlässigt habe, aber ich habe im Moment einen echt vollen Kalender. Neben der Arbeit habe ich Montags und Mittwochs "Nederlands", am Dienstag bin ich in Brüssel und am Donnerstag sind die Whitspace-Meetings in Gent. Ich gewöhne mich da langsam dran, aber dennoch vergesse ich unter den ganzen Terminen schon mal etwas zu schreiben.

Das letzte Wochenende, genauer gesagt von Donnerstag Abend bis heute Morgen hatte ich außerdem Besuch hier (ein gewisser Zahnarzt aus Hannover :-)) und da kann man ja nicht einfach mal eben sagen: "Hier, warte mal eine Stunde, ich muss was bloggen.". Ganz schön lahme Ausrede, oder? Schluss mit den Entschuldigungen, es soll wieder mehr gebloggt werden!

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Auslandsaufenthalt

Bild von nationaalarchief auf flickr.

Nächste Woche, genau genommen am 18.12. fahre ich in die alte Heimat und bin auf jeden Fall bis einschl. Weihnachten in Hildesheim. Zwischen Weihnachten und Neujahr bin ich, wie im letzten Jahr in Berlin, zum 26c3 mit den Leuten vom hsb. Ich freue mich schon meine treuen Leser, sofern ihr in Reichweite seit, in Natura und nicht nur als Kommentare in meinem Blog zu sehen.

Sonntag, 29. November 2009

Besuch, Besuch, Besuch



Letztes Wochenende hatte ich den ersten Besuch aus Deutschland in meiner neuen Heimat. Die Kleinfamilie aus H and I war zu Besuch und der Plan war, ein wenig was von Belgien, nämlich Antwerpen und Gent zu sehen. Das ja Frau H. oder K. oder wie auch immer jetzt arbeitet kam die Karawane am Freitag erst gegen 00:30 oder so hier an und hat mich dann sogleich aus meinem Schlafzimmer auf die Couch verbannt ;-). Genau genommen habe ich es angeboten und das hat auch ganz gut soweit geklappt, auch wenn ich damit nicht sagen will, das ich in Zukunft immer auf meiner Couch schlafen möchte, wenn Besuch hier ist...




Wie dem auch sei, am Samstag war dann der Plan, dass wir nach Antwerpen fahren, was ich gut fand, da ich da auch noch nie gewesen bin und nachdem ich morgens meinen Termin bei der Stadt zwecks Ummeldung wahrgenommen und wir vernünftig gefrühstückt hatten, waren wir auch schon auf dem Weg. Antwerpen ist nur ~60km von hier weg, das ist also keine Weltreise. Da haben wir dann etwas geshoppt (die haben da einen Adidas-Laden!!! woohooo!!!!) und auch ein wenig Kultur genossen, wie man auf den Bildern sehen kann. Die Stadt selber hat mir gefallen, allerdings muss ich sagen, dass mir Gent mit "Grachten" in der Stadt irgendwie besser gefällt, da man dadurch gefühlt mehr Platz hat und einfach mehr sehen kann. Nichtsdestotrotz war es ein schöner Nachmittag in Antwerpen, der sich eher wie Frühling als wie Ende November angefühlt hat, wie man hoffentlich auch auf den Bildern sehen kann.







Abends war dann der der Plan zusammen mit Pieter im Faits Divert zu essen, denn das Essen da ist sehr gut, allerdings sollte man da und auch andernorts an einem Samstag schon vorbestellen, denn leider war alles zu voll. Wir sind dann in einem Hotel-Restaurant gelandet, welches ganz gut, aber nicht überragend war. Der jüngste Besucher war zu diesem Zeitpunkt schon etwas schläfrig und so ging die Abendgestaltung bei mir zu Hause weiter, wo wir Siedler gespielt haben.

Der nächste Tag sollte stand dann im Zeichen von Gent, welches wir uns am Nachmittag nach einem ordentlichen Frühstück angesehen haben. Das Wetter war sehr bescheiden (Regengüsse, Wind etc.) so dass wir nicht alles sehen konnten, aber ich hoffe mal, dass es meinen Gästen dennoch gefallen hat.

Am nächsten Morgen, also Montag sind meine Gäste dann wieder aufgebrochen und zwar in Richtung Karlsruhe, wo sie einen Termin hatten, was bedeutet, dass gegen 5:30 Uhr schon sehr viel Leben in meiner Wohnung war, was ich ja gar nicht gewöhnt bin :-). Die Fahrt für meine Gäste war wohl ziemlich anstrengend, da sie am gleichen Tag noch wieder in die Heimat fahren mussten, aber soweit ich weiß, hat das wohl alles gut geklappt. Ich hatte jedenfalls Spaß am letzten Wochenende.

Bleibt mir gewogen!