Ihr erinnert Euch sicherlich noch an meinen "Auftritt" im Radio beim eth0:Summer 2010. Das war ja bekanntermaßen auf einem Camp in den Niederlanden. Nun stellt sich raus, dass einer der Besucher damals ein Soziologie-Student aus den Niederlanden war, der eine Studie über die "Hackerkultur" in den Niederlanden als Master-Thesis geschrieben hat, und die ist nun veröffentlicht worden.
Was hat das nun mit mir genau zu tun fragt Ihr Euch zu Recht. Stellt sich raus, dass Pieter und ich auf zwei Fotos in der Arbeit abgebildet sind (Seite 91 und 95). Was ich davon genau halten soll, weiß ich noch nicht, aber beim Querlesen klang das alles erstmal ganz okay und nicht sensationalistisch und da ich ja positiv denken will, soll mich das auch nicht weiter stören. Ich wollte Euch davon nur hier mal erzählt haben.
Bleibt mir gewogen!
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Samstag, 30. April 2011
Donnerstag, 20. August 2009
HAR2009 - die lange Version
Nachdem ich mein Schlafdefizit etwas ausgeglichen habe, will ich heute mal etwas mehr über der/die/das HAR2009 schreiben. Ich beschreibe das immer als ein Festival - Musik + Computerzeugs; ich denke das beschreibt es ganz gut.

Letzten Mittwoch sind wir von Gent nach Vierhouten zum HAR2009 gefahren. Pieter und ich haben uns dann dort zusammen mit den Leuten vom HSB zum HSB-Village zusammengetan. Wie man auf der Karte nicht sehen kann, waren wir "King of the Hill", denn wir hatten den einzigen Hügel auf dem ganzen Gelände für uns und unsere Zelte. Neben uns waren nur noch die Leute von /tmp/lab aus Paris, zu denen einige aus dem HSB gute Kontakte haben.

Unser Platz war aber 100% Perfekt. Alles war gleich um die Ecke, die Toiletten waren in Reichweite, aber nicht so, dass man Lärm wahr genommen hätte und dadurch dass, wir auf dem "Hügel" waren, hatten man auch kaum Leute, die zwischen unseren Zelten durchgelatscht sind. Besonders nett war, dass ein "Datenklo" quasi direkt neben uns stand und wir somit direkt an Netz und an den Strom angeschlossen waren. Das Netz war eine besonders gelungene Sache, denn das ganze Feld irgendwo im Nirgendwo hatte einen 10Gbit (woohoo) uplink ans Internet mit direkten Peerings mit google, akamai und giganews (ähem...). Es war also genug Bandbreite für mehrerer solcher Camps da, denn trotz der 2000 Besucher hat das Netzwerkteam uns ständig aufgefordert mehr Bandbreite zu benutzen. Wer mehr über das Netzwerksetup wissen möchte, der möge hier gucken.

Wie dem auch sei, was macht man da nun den ganzen Tag, fragen sich meine nicht so technisch bewanderten Leser. Nun da gibt es allerlei Dinge die man tun kann: Zunächst mal ist es ein Camp und man kann all die Dinge tun, die man beim Camping normalerweise auc so macht (Bier, Party, Slacking etc.). Daneben hat man jede Menge Bandbreite zu verschwenden und seinen Laptop oder auch andere Gerätschaften dabei. (Wir hatten zeitweise eine AS/400 bei uns im Village stehen und das war schon eine interessante Maschine). Des weiteren gibt es den ganzen Tag über Talks und Workshops. Ich werde jetzt nicht hier alles aufzählen, aber das Programm und die Workshop-Übersicht sollten vermitteln, was man da so alles tun kann.
Ein solches Event benötigt viele helfende Hände und da ich dachte, es könne ja nicht schaden etwas zum Gelingen beizutragen habe ich am Donnerstag und am Freitag jeweils 4 Stunden am Eingang mitgeholfen. Das ist natürlich nichts im Vergleich zu dem, was die Veranstalter an Arbeit geleistet haben, aber mein kleiner Beitrag zu einem sehr gelungenen Camp.


Die Stimmung war die ganze Zeit friedfertig, die Leute waren nett, offen, aufgeschlossen und entspannt und oben drauf war das Wetter die ganze Zeit eine einzige Pracht. Ein paar Highlights für mich war zu allererst mal die super funktionierende Gemeinschaft bei uns im Village, auch wenn wir zu wenig "Blinkenlights" hatten. Darüber hinaus waren die Talks von wikileaks, ein Projekt und Leute vor denen man nicht genug den Hut ziehen kann, wieder sehr beeindruckend. Das GSM-Netzwerk bedarf auch besonderer Erwähnung, denn das gab es meines Wissens zum ersten Mal auf einem solchen Event; ja ihr seht das richtig, das Camp hatte sein eigenes Handy-Netz und man konnte auf dem ganzen Gelände kostenlos miteinander telefonieren und später auch SMS schicken.
Neben diesen Dingen gibt es noch unzählige interessante Dinge, die ich hier aufzählen könnte, wie z.B. die kostenlosen TK-Domains, die es zum Frühstück dazu gab (mein Frühstück vom Freitag). Es ist aber mal wieder spät und ich denke ich habe meine Pflicht gegenüber meinen treuen Lesern getan, weswegen ich hier nur noch eins hinweisen möchte: Das Hacker-Jeopardy, wo wir als HSB sehr gut in der ersten Runde vertreten waren, wie man hier sehr gut sehen kann (Achtung Video); ich sage nur "HANS! HANS! HANS!" :-)
Bleibt mir gewogen und guckt mal wieder vorbei und wer Langeweile hat, kann sich auf rehash.nl alle Talks angucken.

Letzten Mittwoch sind wir von Gent nach Vierhouten zum HAR2009 gefahren. Pieter und ich haben uns dann dort zusammen mit den Leuten vom HSB zum HSB-Village zusammengetan. Wie man auf der Karte nicht sehen kann, waren wir "King of the Hill", denn wir hatten den einzigen Hügel auf dem ganzen Gelände für uns und unsere Zelte. Neben uns waren nur noch die Leute von /tmp/lab aus Paris, zu denen einige aus dem HSB gute Kontakte haben.
Unser Platz war aber 100% Perfekt. Alles war gleich um die Ecke, die Toiletten waren in Reichweite, aber nicht so, dass man Lärm wahr genommen hätte und dadurch dass, wir auf dem "Hügel" waren, hatten man auch kaum Leute, die zwischen unseren Zelten durchgelatscht sind. Besonders nett war, dass ein "Datenklo" quasi direkt neben uns stand und wir somit direkt an Netz und an den Strom angeschlossen waren. Das Netz war eine besonders gelungene Sache, denn das ganze Feld irgendwo im Nirgendwo hatte einen 10Gbit (woohoo) uplink ans Internet mit direkten Peerings mit google, akamai und giganews (ähem...). Es war also genug Bandbreite für mehrerer solcher Camps da, denn trotz der 2000 Besucher hat das Netzwerkteam uns ständig aufgefordert mehr Bandbreite zu benutzen. Wer mehr über das Netzwerksetup wissen möchte, der möge hier gucken.
Wie dem auch sei, was macht man da nun den ganzen Tag, fragen sich meine nicht so technisch bewanderten Leser. Nun da gibt es allerlei Dinge die man tun kann: Zunächst mal ist es ein Camp und man kann all die Dinge tun, die man beim Camping normalerweise auc so macht (Bier, Party, Slacking etc.). Daneben hat man jede Menge Bandbreite zu verschwenden und seinen Laptop oder auch andere Gerätschaften dabei. (Wir hatten zeitweise eine AS/400 bei uns im Village stehen und das war schon eine interessante Maschine). Des weiteren gibt es den ganzen Tag über Talks und Workshops. Ich werde jetzt nicht hier alles aufzählen, aber das Programm und die Workshop-Übersicht sollten vermitteln, was man da so alles tun kann.
Ein solches Event benötigt viele helfende Hände und da ich dachte, es könne ja nicht schaden etwas zum Gelingen beizutragen habe ich am Donnerstag und am Freitag jeweils 4 Stunden am Eingang mitgeholfen. Das ist natürlich nichts im Vergleich zu dem, was die Veranstalter an Arbeit geleistet haben, aber mein kleiner Beitrag zu einem sehr gelungenen Camp.
Die Stimmung war die ganze Zeit friedfertig, die Leute waren nett, offen, aufgeschlossen und entspannt und oben drauf war das Wetter die ganze Zeit eine einzige Pracht. Ein paar Highlights für mich war zu allererst mal die super funktionierende Gemeinschaft bei uns im Village, auch wenn wir zu wenig "Blinkenlights" hatten. Darüber hinaus waren die Talks von wikileaks, ein Projekt und Leute vor denen man nicht genug den Hut ziehen kann, wieder sehr beeindruckend. Das GSM-Netzwerk bedarf auch besonderer Erwähnung, denn das gab es meines Wissens zum ersten Mal auf einem solchen Event; ja ihr seht das richtig, das Camp hatte sein eigenes Handy-Netz und man konnte auf dem ganzen Gelände kostenlos miteinander telefonieren und später auch SMS schicken.
Neben diesen Dingen gibt es noch unzählige interessante Dinge, die ich hier aufzählen könnte, wie z.B. die kostenlosen TK-Domains, die es zum Frühstück dazu gab (mein Frühstück vom Freitag). Es ist aber mal wieder spät und ich denke ich habe meine Pflicht gegenüber meinen treuen Lesern getan, weswegen ich hier nur noch eins hinweisen möchte: Das Hacker-Jeopardy, wo wir als HSB sehr gut in der ersten Runde vertreten waren, wie man hier sehr gut sehen kann (Achtung Video); ich sage nur "HANS! HANS! HANS!" :-)
Bleibt mir gewogen und guckt mal wieder vorbei und wer Langeweile hat, kann sich auf rehash.nl alle Talks angucken.
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Mittwoch, 8. Juli 2009
Vermischtes
Gestern habe ich nichts geschrieben, weil ich gestern Abend mit Pieter im Hackerspace in Brüssel zum "Tech Tuesday" war. Ich war da jetzt schon drei Mal und es ist ein interessanter Ort um mit technisch interessierten Leuten in Kontakt zu kommen. Was Hackerspaces genau sind, kann man hier nachlesen, letztlich geht es aber darum Leuten mit einer erhöhten Computeraffinität einen Raum zum Treffen, Austausch und zum Arbeiten an Projekten zu bieten.

Vorher war übrigens noch die Polizei hier, denn die kommt, wie ich ja schon mal erwähnt habe, nachdem man sich bei einer Stadt oder Gemeinde angemeldet hat vorbei und prüft, ob man auch wirklich dort lebt. Hintergrund ist, dass in Belgien unterschiedliche Gemeinden unterschiedliche Steuern erheben und so will man vermeiden, dass die Leute alle ihren Wohnsitz in den günstigsten Gegenden anmelden, aber in Wirklichkeit ganz wo anders leben. Ergibt Sinn, ist dennoch komisch, dass die Polizei zu einem nach Hause kommt...
Auf der Arbeit läuft alles ganz gut: ich fummel mich in meine Aufgaben ein, auch wenn ich gestehen muss, dass ich mich immer noch ein bisschen an das Arbeiten gewöhnen muss, aber das hat sicherlich damit zu tun, dass ich im Moment jede Menge neuer Sachen lerne, um mich zurecht zu finden, und ich nicht, wie vorher einfach in meiner normalen Arbeitsumgebung bin. Wird schon werden, alles braucht etwas Zeit.

Was die Wohnungssuche angeht, habe ich gestern eine Wohnung gesehen, die ganz okay war, in die bekomme ich aber nie und nimmer meine Möbel (Lift/Treppenhaus in XXS). Trotz der Tatsache, dass das 73m² sein sollen, fühlte man sich darin doch ziemlich beengt. Eine weitere Wohnung habe ich heute in der Mittagspause gesehen: Die ist genau gegenüber von unserem Büro und war ganz okay, hat aber schon Leute, die die vermutlich mieten werden. Der weitere Termin heute Abend war ein voller Schlag ins Wasser, denn die Wohnung war schon vermietet... Als der Typ zum besichtigen kam, stellte sich raus, er meinte eine andere als ich dachte und er wusste auch nicht, dass die immer noch auf ImmoWeb aufgelistet ist. Wie dem auch immer sei, ich bleibe dran, auch wenn ich entweder zu wählerisch bin oder der Markt im Moment nichts hergibt. Ich halte Euch auf dem Laufenden...
Vorher war übrigens noch die Polizei hier, denn die kommt, wie ich ja schon mal erwähnt habe, nachdem man sich bei einer Stadt oder Gemeinde angemeldet hat vorbei und prüft, ob man auch wirklich dort lebt. Hintergrund ist, dass in Belgien unterschiedliche Gemeinden unterschiedliche Steuern erheben und so will man vermeiden, dass die Leute alle ihren Wohnsitz in den günstigsten Gegenden anmelden, aber in Wirklichkeit ganz wo anders leben. Ergibt Sinn, ist dennoch komisch, dass die Polizei zu einem nach Hause kommt...
Auf der Arbeit läuft alles ganz gut: ich fummel mich in meine Aufgaben ein, auch wenn ich gestehen muss, dass ich mich immer noch ein bisschen an das Arbeiten gewöhnen muss, aber das hat sicherlich damit zu tun, dass ich im Moment jede Menge neuer Sachen lerne, um mich zurecht zu finden, und ich nicht, wie vorher einfach in meiner normalen Arbeitsumgebung bin. Wird schon werden, alles braucht etwas Zeit.
Was die Wohnungssuche angeht, habe ich gestern eine Wohnung gesehen, die ganz okay war, in die bekomme ich aber nie und nimmer meine Möbel (Lift/Treppenhaus in XXS). Trotz der Tatsache, dass das 73m² sein sollen, fühlte man sich darin doch ziemlich beengt. Eine weitere Wohnung habe ich heute in der Mittagspause gesehen: Die ist genau gegenüber von unserem Büro und war ganz okay, hat aber schon Leute, die die vermutlich mieten werden. Der weitere Termin heute Abend war ein voller Schlag ins Wasser, denn die Wohnung war schon vermietet... Als der Typ zum besichtigen kam, stellte sich raus, er meinte eine andere als ich dachte und er wusste auch nicht, dass die immer noch auf ImmoWeb aufgelistet ist. Wie dem auch immer sei, ich bleibe dran, auch wenn ich entweder zu wählerisch bin oder der Markt im Moment nichts hergibt. Ich halte Euch auf dem Laufenden...
Freitag, 2. Januar 2009
25c3 Rückblick
Nachdem Sylvester und Neujahr überstanden sind, will ich meinen letzten richtigen Urlaubstag nutzen um einen kleinen Rückblick über den 25c3 zu schreiben. Pieter und ich waren vom 27. bis zum 30. am Alexanderplatz, genauer gesagt im BCC um an eben diesem Kongress teilzunehmen.

Pieter ist schon am 2. Weihnachtsfeiertag Abends bei mir angekommen, so dass wir am 27. früh morgens (8:30 Uhr) Richtung Berlin aufbrechen konnten. (Dass er mich Abends im Fifa ganz schön abgezogen hat, will ich mal lieber nicht erwähnen...). Die Reise Richtung Berlin war unspektakulär, die A2 war weitestgehend LKW frei und so waren wir gegen ca. 11:30 Uhr in unserem Hotel.
Im Hotel war dann auch schon das erste technische Highlight, denn dort wurde Bärbel in einer Tiefgarage mit fahrbaren Rampen untergebracht. Ich habe leider kein Foto von der Rampe, war aber schon sehr cool anzusehen, wie die Autos übereinander gestapelt wurden. Nachdem wir dann unser Zimmer bezogen hatten, ging es Richtung BCC. Dort angekommen war keine endlose Schlange, wie man nach den Berichten überall im Netz bzgl. der letzten Jahre hätte erwarten können, sondern wir konnten Ruck-Zuck unser Vollzeit-Ticket für 80€ kaufen.

80€ sind ein fairer Preis, das doofe daran war nur, dass ich mein Armband während einer Raucherpause am gleichen Tag verloren habe und ich somit später am gleichen Tag noch einmal 80€ bezahlen durfte :-( Das war ziemlich ärgerlich, aber immerhin war es noch früh genug, denn am gleichen Tag waren gegen Abend schon alle Tickets ausverkauft.
Wie ich schon gepostet hatte, war der Kongress ziemlich voll, aber im Gegensatz zu vielen anderen, hat mich das nicht so sehr gestört, ich fand es eher passend zum Namen des CCC, denn das erste C steht ja immer noch für "Chaos".

Nun fragen sich meine geneigten Leser sicherlich, was man dort so sehen konnte, nun neben dem Vortragsprogramm gab es auch allerlei Workshops und Projekte aus dem OpenSource Umfeld zu bestaunen und natürlich eine große Menge (4230 ist wohl die offizielle Zahl) technisch interessierter Menschen, mit denen man reden und bis in die frühen Morgenstunden in der c-base feiern gehen konnte.
Die Atmosphäre hat mich ehrlich gesagt mitgerissen und Pieter und ich haben beschlossen, dass wir dieses Jahr auf jeden Fall wieder hin fahren. Zu meinen persönlichen Highlights gehören die folgenden Vorträge, von welchen es hier auch Mitschnitte gibt:
Pieter ist schon am 2. Weihnachtsfeiertag Abends bei mir angekommen, so dass wir am 27. früh morgens (8:30 Uhr) Richtung Berlin aufbrechen konnten. (Dass er mich Abends im Fifa ganz schön abgezogen hat, will ich mal lieber nicht erwähnen...). Die Reise Richtung Berlin war unspektakulär, die A2 war weitestgehend LKW frei und so waren wir gegen ca. 11:30 Uhr in unserem Hotel.
Im Hotel war dann auch schon das erste technische Highlight, denn dort wurde Bärbel in einer Tiefgarage mit fahrbaren Rampen untergebracht. Ich habe leider kein Foto von der Rampe, war aber schon sehr cool anzusehen, wie die Autos übereinander gestapelt wurden. Nachdem wir dann unser Zimmer bezogen hatten, ging es Richtung BCC. Dort angekommen war keine endlose Schlange, wie man nach den Berichten überall im Netz bzgl. der letzten Jahre hätte erwarten können, sondern wir konnten Ruck-Zuck unser Vollzeit-Ticket für 80€ kaufen.
80€ sind ein fairer Preis, das doofe daran war nur, dass ich mein Armband während einer Raucherpause am gleichen Tag verloren habe und ich somit später am gleichen Tag noch einmal 80€ bezahlen durfte :-( Das war ziemlich ärgerlich, aber immerhin war es noch früh genug, denn am gleichen Tag waren gegen Abend schon alle Tickets ausverkauft.
Wie ich schon gepostet hatte, war der Kongress ziemlich voll, aber im Gegensatz zu vielen anderen, hat mich das nicht so sehr gestört, ich fand es eher passend zum Namen des CCC, denn das erste C steht ja immer noch für "Chaos".
Nun fragen sich meine geneigten Leser sicherlich, was man dort so sehen konnte, nun neben dem Vortragsprogramm gab es auch allerlei Workshops und Projekte aus dem OpenSource Umfeld zu bestaunen und natürlich eine große Menge (4230 ist wohl die offizielle Zahl) technisch interessierter Menschen, mit denen man reden und bis in die frühen Morgenstunden in der c-base feiern gehen konnte.
Die Atmosphäre hat mich ehrlich gesagt mitgerissen und Pieter und ich haben beschlossen, dass wir dieses Jahr auf jeden Fall wieder hin fahren. Zu meinen persönlichen Highlights gehören die folgenden Vorträge, von welchen es hier auch Mitschnitte gibt:
- Hacking the iPhone
- Cold Boot Attacks
- Wii Fail
- Owning the Storm Botnet
- Hacker Jeopardy
- Die Lightning-Talks-Reihe
- SSL-Attack
Sonntag, 28. Dezember 2008
25c3 == einfach geil
So das ist nun also mein erster Kongress und es könnte nicht besser sein, alles ist nen bisschen voll und es ist schwer zu den interessanten Vorträgen zu kommmen, aber das ändert nichts an der Atmosphäre und den Leuten hier. Wenn ich wieder in der Heimat bin, dann schreibe ich mehr darüber, falls von Euch jemand mal reingucken möchte, es gibt live-streams.
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