Sonntag, 5. Dezember 2010

eine Woche Polen


Seit Freitag Abend bin ich aus Polen wieder da, und falls Ihr mein neues Foto-Blog verfolgt, dann habt ihr auch gesehen, dass wir da auch so einiges an Schnee hatten. Kalt war es auch, bis zu -15°C, so weit ich weiß, aber der Reihe nach.

Letzten Sonntag bin ich mit einem Kollegen von Brüssel aus nach Warschau geflogen und im Anschluss daran 2 Stunden mit dem Taxi weiter nach Lodz. Der Fahrer war teilweise etwas abenteuerlich unterwegs, wenn man bedenkt, dass der Winter gerade erst angefangen hatte und es stellenweise reichlich glatt war, aber nun gut, wir sind gesund und in einem Stück im Hotel angekommen. Die Zimmer waren klein, aber alles sehr neu und in einem super Zustand, alles was man so braucht aber wirklich auch nicht mehr. Im Hotel gab es kostenloses Wifi (sehr gut!) und ein Restaurant, mit einer sehr guten Auswahl. Ein weiteres Plus war der kurze weg zum Büro, was war nämlich quasi auf der anderen Seite einer großen Straßenkreuzung.



Was wirklich interessant an unserem Büro in Polen ist, ist dass es ziemlich jung ist. Die allermeisten, die da arbeiten sind jünger als ich oder ungefähr im gleichen Alter. Da ich allen Gerüchten zum Trotz ja noch ziemlich jung bin, könnt Ihr Euch ja die Altersstruktur in etwa vorstellen.

Ich war aus verschiedenen Gründern dort, einerseits ging es darum Wissen an unser Team dort weiterzugeben, was von Angesicht zu Angesicht viel einfacher ist, als übers Telefon oder Video Konferenzen andererseits habe ich auch zwei Präsentationen zusammen mit Kollegen gegeben. Eine über ein System, was wir dieses Jahr "erschaffen" haben und eine über das, was wir in unserer Abteilung in der Zukunft so vor haben. Ihr kennt ja meinen Schreibstil und meine Art - mit ein wenig Humor, kommt man immer gut an.

Natürlich kann man in Polen Abends auch prima Bier und Wodka trinken gehen, ich habe mich in der Woche aber zurückgehalten, da ich 1. auf Geschäftsreisen nicht über die Stränge schlagen will und ich 2. auch die Ganze Zeit mit einer Erkältung zu kämpfen hatte, die ich aber mit einem neongelben Heißgetränk eines Kollegen aus Polen unter Kontrolle bekommen konnte.



Was das Wetter angeht, war es - wie gesagt - kalt und es gab jede Menge Schnee, so viel, dass am Montag manch einer erst gegen Mittag auf der Arbeit ankam und mancher am Abend mehre Stunden anstatt 20 Minuten bis nach Hause brauchte. Wenn das Hotel gegenüber ist und man da auch was Essen kann, nimmt man solche Verhältnisse etwas gelassener, als wenn man da selber noch mit dem Auto unterwegs ist.



Ich lebe ja im Ausland und muss mich hier durch viel in Niederländisch durchwursteln, aber wenn man mal in einem Land ist, wo man kein Wort lesen oder gar aussprechen kann war, dann ist man echt froh um jede Hilfe, die man bekommen kann. Außer im Hotel und im Büro, spricht da kaum jemand Englisch, vor allem nicht, die Generation vor meiner, denn die war ja schon aus der Schule raus, als die Wende kam.

Preislich ist das Land echt der Knaller, wenn man bedenkt, dass ich für ~400€ eine Woche im Hotel mit Frühstück gewohnt habe und auch zweimal dort Abends ein Zwei-Gänge_Menü gegessen habe. Elektronik und Benzin sind in einer ähnlichen Preisklasse, wie bei uns, aber Kost und Logis sind super-günstig, was sich vermutlich auch in den Löhnen dort widerspiegelt... Man sieht an vielen Stellen schon, dass da noch einige Gelder aus der EU hinfließen müssen, bevor die einen ähnlichen Standard, wie wir haben. Autobahnen z.B. gibt es fast gar nicht zumindest nicht auf der 2-Stunden-Fahrt von Warschau nach Lodz.

Zusammengefasst war die Reise gut, ich kenne unser Team da jetzt besser, die kennen mich besser, ich habe ein Land mehr in meiner Statistik (yay!) und ich werde sicherlich wieder kommen, hoffentlich mit besserem Wetter.

Sonntag, 21. November 2010

Ostwärts

Nach langer Zeit kann ich meinen Prozentsatz an Ländern, die ich besucht habe, mal wieder erhöhen. Nächsten Sonntag fliege ich für eine Woche nach Polen, genauer gesagt fliege ich nach Warschau und dann geht es mit dem Taxi nach Łódź, wo unser Büro ist. Łódź spricht man übrigens "Wuhtsch" aus und nicht "Lotsch", wie gelernt habe.

Taxi klingt erstmal harmlos, bedeutet aber konkret, eine zweistündige Autofahrt. Im Endeffekt fahre ich da fast länger mit dem Auto, als der eigentlich Flug dauert, aber das ist wohl alles halb so wild, wie ich mir hab sagen lassen.



Ziel meiner Reise ist es unser Team dort ein bisschen durch den Dschungel unserer Technologien und des Produkte-Machens zu begleiten. Ich bin ja echt mal gespannt, wie das da so ist, denn in Polen bin ich noch nie gewesen. Spannend wird mit Sicherheit, wie man sich da sprachlich durchwursteln kann, Englisch wird da sicherlich nicht so verbreitet sein, wie hier.

Ihr könnt sicher sein, dass ihr hier mehr von meiner Reise erfahrt, und sofern es die Internetversorgung da zulässt, werde ich natürlich auch mein tumble-Blog täglich füllen.

Mittwoch, 17. November 2010

In bunt und in Farbe

Zu meinem 0x1E Wiegenfest habe ich mir jetzt auch mal so ein schickes neues Telefon gegönnt, ihr wisst schon, mit Kamera und GPS und dem ganzen anderen Zeug.

Da es ziemlich cool ist, immer eine Kamera dabei zu haben und ich Euch nicht immer so lange warten lassen will, dass ihr etwas "von mir" zu sehen bekommt, habe ich ein sog. "Tumble-Blog" auf tumblr gestartet, in welchem ich jeden Tag ein Bild veröffentlichen werde. Das Bild hat irgendwas mit dem Tag, an dem es veröffentlicht wird, zu tun. Viel Spaß beim angucken und guckt Euch auf jeden Fall das brennende Auto (etwas wackelig) von heute an!

"my life in pictures - one at a time"

Das bedeutet nicht, dass ich hier nichts mehr schreibe, ihr bekommt jetzt im Gegenteil noch mehr von mir, für das gleiche Geld! Cool oder?

Dienstag, 16. November 2010

Fahrbarer Untersatz

Ich wollte Euch nur mal kurz zeigen, was mir die Firma als neuen fahrbaren Untersatz aufgrund meiner Beförderung zur Verfügung gestellt hat. :-) Schick, oder?


Donnerstag, 11. November 2010

Feiertage...


... sind eine prima Erfindung, vor allem, wenn man sie zu Hause verbringt, denn man findet endlich Zeit sein Blog mit ein paar Details aus seinem Leben zu füllen. Ihr denkt jetzt sicherlich, der Feiertag hier hat irgendwas mit Karneval zu tu, das ist aber weit gefehlt, denn heute wird hier des Waffenstillstandes des ersten Weltkrieges gedacht, und da das auf einem Donnerstag ist, gibt es ein schönes langes Wochenende mit 4 Tagen frei.



Auf den Fotos seht ihr übrigens mein HierMachIchAllesMögliche-Zimmer, in dem auch meine Küchenecke ist. Die anderen Räum müssten erstmal etwas aufgeräumt werden, bevor ich die auf Fotos veröffentliche; mal sehen, ob an diesem langen Wochenende dafür Zeit ist :-).

Letzte Woche war auch ein Feiertag hier in Belgien, an welchem ich zufälligerweise auch irgendwie ein wenig älter geworden bin- übers Alter spricht man ja nicht... Ich wollte hier noch mal Danke an alle sagen, die an mich gedacht haben.

Bleibt mir gewogen!